Unboxing Canyon AL+ Nerve 7.0

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Nach etwas längerer Zeit gibt es nun hier mal wieder etwas mehr zu berichten. Seit letztem Wochenende bin ich stolzer Besitzer eines neuen MTB. Ja ich weiss, das Alter Carver ist doch erst 2 1/2 Jahre alt. Klar. Aber irgendwie war mir dieses Jahr nach meinen Bikeerfahrungen am Gardasee nach etwas mehr Federweg, einer Remote Sattelstütze und wendigerem Gefährt. Klar und eine SRAM Schaltung wollte ich ich auch schon immer mal fahren.

Die Aktion war immer sehr spontan bei mir. Der Hersteller Canyon mit Sitz in Koblenz ist für machen Biker sicher ein Begriff. Er bietet seine Räder nur im Internet zum Verkauf an. Man kann die Räder aber auch im Showroom in Koblenz direkt anschauen und Probefahren. Letztes habe ich dann auch letzten Samstag getan, mit der Absicht zu testen, ob mir der Rahmen eines AL+ Nerve 7.0 von der Höhe her passt. Leider hatten sie nur das Bike der Serie 6.0 mit der SLX Ausstattung in der Größe S als Ausstellungsstück da. Aber mir genügte es für einen Testausflug auf dem Parkplatz, um herauszufinden: Habenwill.

Wie es der Zufall so wollte, hatten sie genau „mein“ Bike auch im Lager da. Somit gab es kein Halten mehr. Die Räder werden komplett in Deutschland zusammengebaut. Das war mit einer der Gründe, warum ich mich für diesen Hersteller entschieden habe. Der Rahmen selbst wird von Canyon konzipiert. Die anderen Komponenten wie Gabel, Schaltung etc., werden von Zulieferern produziert. Und ja, endgültig zusammengebaut habe ich es ja am Ende (siehe Bilder).

Ich fühlte mich nach ca. 1 1/2 h auch wirklich gut beraten. Der Berater teilte mir mit, dass ein Umbau, wie z.B. Austausch der Bremsen vom eigenen alten Rad, nicht vorgenommen werden kann. Die Beratung im Showroom gefiel mir sehr gut. Schon allein die Tatsache, dass am Ostersamstag über 10 „Verkäufer“ anwesend waren, und sich um das Publikum zu kümmerten, zeugte für mich von Kundenfreundlichkeit. Ich habe mich dann noch ein paar neue Pedale von Spank Spike und ein paar neue Schuhe „Five Ten“ White Tiger gegönnt. 🙂

Nun kurz noch ein paar Infos zum Aufbau des Bikes. Geliefert wird alles in dem unten abgebildeten Karton. Das Bike war wirklich sehr sorgfältig verpackt. „Alles“ was man anschliessend noch tun muss sind folgende Sachen:

  1. Räder einbauen (die Steckachsen waren für mich echt eine Herausforderung
  2. Montage des Lenkers
  3. Montage eines Brems-, Schalt- und Remote Hebels
  4. Luftdruck für Gabel und Dämpfer anpassen
  5. Pedale montieren (Pedalschlüssel geht nicht, man braucht mal wieder nen 8er Imbusschlüssel)

Der Punkt 1 war für mich die größte Herausforderung, weil man zunächst den Spanner der SRAM hinten „lösen“ muss. Wenn das Rad erst mal drin ist, ein toller Mechanismus. Aber zuvor für mich als Montagelaie die Hölle auf Erden.

Zum Abschluss nun noch ein paar Bilder. Fahrberichte folgen. Auf Grund der derzeitigen Wetterlage gab es noch keinen Ausflug in die Berge. Aber in die Toskana werde ich es definitiv mitnehmen.

Lieferkarton
Lieferkarton
Inhalt
Inhalt
Schalthebelmontage
Schalthebelmontage
Handbuch
Handbuch
Hinterrad
Hinterrad
Voderrad
Voderrad
Rahmen mit Verpackung
Rahmen mit Verpackung
Steckachse
Steckachse
Schalthebel
Schalthebel
Ohne Verpackung
Ohne Verpackung
Steckachse
Steckachse
Schalthebelmontage
Schalthebelmontage
Hinterrad eingebaut
Hinterrad eingebaut
:-)
🙂
Fahren will!
Fahren will!