Mit der Fuji X-E2 in HD

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Es ist zwar schon eine Weile her (Anfang Februar), da war ich wieder mal in HD unterwegs um die neue Firmware der Fuji X-E2 zu testen. Ich bin nach wie vor der Meinung, das dieses Update die Kleine zu einer fast neuen Kamera macht. Alles ist einfach, verständlich, kleiner in der Anzeige und vor allem: Endlich kann man zig Tasten mit eigenen Einstellungen vorbelegen. Das ist noch ein deutlicher Mehrwert zu dem ohnehin schon sehr gelungenen Q-Menu der Fuji Kameras. Da die neue Firmware komplett anders zu der Alten aussieht, habe ich auch in Sachen Literatur ein „Update“ durchführen müssen.

Bei dem Kauf der X-E2 war bereits das Buch von Michael Nagel mit dabei. Nach dem Update verwandelte sich die Kleine in eine völlig neue Kamera. Somit habe ich mir dann noch das Buch von Fuji Guru Rico Pfirstinger besorgt. Er betreibt auch ein eigenes Blog „Fuji Secrets“, auf dem man hin und wieder gute Tipps nachlesen. Auch führt er Workshops durch. Diese sind mir jedoch zu technisch ausgelegt. Die Einstellungen in Sachen RAW Konverter oder JPG Bildern kann man getrost in dem Buch überlesen, wenn man es gewohnt ist so wie ich in RAW zu fotografieren. Wobei man echt sagen muss, dass die Qualität der JPGs von Fuji einfach nur klasse sind. Diese schmerzliche Erfahrung mußte ich schon bei einem Vergleich mit der Olympus OM-D E-M10 auf Mallorca machen.

Alles in allem macht die Fuji nach dem Update ein für mich rundum gelungenen Eindruck. Alles was man braucht ist sehr schnell erreichbar. Die Einstellungen im Sucher sind übersichtlich und einfach angeordnet und die Bildqualität zusammen mit dem Kit 18-55mm 2.8 sehr gut. Ich freue mich schon drauf, wenn Fuji endlich ein neues Pancake 27mm 2.0 rausbringt. Möglichst noch vor meinem MTB Urlaub. So kann ich die kleine flache Kamera schön mit im Radrucksack transportieren. Es sei aber auch gesagt, dass ich mich zwar derzeit viel mit der Kamera auseinandersetze, aber meine D750 deswegen nie wieder hergeben würde. Schon allein weil weil da die Objektivauswahl (freue mich schon auf mein Supertele 150-600 für den Zoo) größer ist. Das Klappdisplay würde ich auch sehr vermissen sowie das Handling und die Geschwindigkeit und natürlich den Vollformatsensor. Aber mit beiden Kameras habe ich nun eine gesunde Mischung aus Gewicht und Qualität im Schrank liegen. Eine wird für die (Rad)Reisen und die andere für die gezielten Fotoausflüge und Feiern etc. verwendet werden.

Hier nun zu den Bilder. Am Ende meines Ausfluges wurde es bereits wieder dunkel und ich hab gleich das Triggertrapteil mit dem Stativ und der neuen Arca Swiss Platte testen können. Die Bilder der Möven schoss ich aus der Hand, musste aber wegen der Dämmerung einen sehr hohen ISO Wert verwenden (3200).