Severance

Die Beschreibung des Filmes lass sich nicht schlecht. Die Mitarbeiter der PR-Abteilung eines Rüstungskonzerns reisen nach Ungarn, um dort ein Motivationstraining im Wald durchzuführen. Es kommt wie es kommen muss, aus dem Motivationstraining wird ein Überlebenstraining. Die Schlachterplatte ist eröffnet.

Ich war der Meinung irgendwo gelesen zu haben, daß die Hauptdarsteller im Wald dann ihre neusten Waffen ausprobieren würden. Aber da muss ich mich doch etwas vertan haben.


Der Film stellt nichts anderes als einen Abklatsch von Wrong Turn und The Hills have Eyes dar. Das einzig Positive, was ich dem Streifen abgewinnen konnte, waren selbstironischen Elemente (manch Dialog oder die filmische Umsetzung der Gerüchteküche) darin. Ein Beispiel dafür war die Szene in der Chef höchstpersönlich auf einer Tretmine aus dem eigenen Hause festsaß. Es gab auch ein paar nette Splattereinlagen zu sehen (Fuss in einer Bärenfalle). die jedoch The Hills have Eyes in keinster Weise das Wasser reichen konnten. Auch der schwarze Humor gefiel mit in dem Film Slither deutlich besser.

Leider hat sich der nächtliche Kinobesuch (Mo 22:45) gar nicht gelohnt. Mehr als 2/6 Punkten waren hier nicht zu vergeben.