Pirates Of The Caribbean – Am Ende der Welt

Auch bei dieser Triologie lastet im wahrsten Sinne des Wortes ein Fluch auf dem dritten Teil. Die Bewertung von „Pirates Of The Caribbean – Am Ende der Welt“ des SWR sollte den Zuschauer ausreichend warnen, um nach dem Kinobesuch den Saal zu verlassen nicht allzu enttäuscht zu verlassen. Zusammenfassend kann ich zu 300 Millionen teuren Spektakel folgendes schreiben:

Positiv

  • Keith Richards fünfminütiger Gastauftritt als „Kodexverwalter“ und Vater? (Zitat: „Wie geht es Mutter?“ … „Oh,sie sieht gut aus.“
  • gute Special Effects ohne Ende
  • für mich neben „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ die witzigste Trauung in einem Kinofilm
  • ein bewegendes Ende
  • die Sätze zum Schluss von Jack Sparrow an die zwei Damen

Negativ

  • Calypso, ich bin Calypso, nein ich, meine Frau ist auch Calypso – verwirrende Andeutungen ohne Ende
  • Null Handlung; meist nur irgendwelche Andeutungen darüber was wäre wenn; es hat wirklich jemand das Drehbuch vergesen
  • stark übertriebene Szenen (z.B. die von Jack Sparrow in der Wüste)
  • Tia Dalma labert in dem Film wie der Architekt aus Matrix
  • kaum wirklich gute Gags; ich habe ca. 5x gelacht

Fazit: Es reicht vollkommen aus sich diesen Film auf DVD anzuschauen. Trotz der vielen guten Special Effects war der Film die 8 € Eintrittsgeld nicht wert. Ich gebe 2/6 Punkte.
Ergänzung: Im Vorspann lief ein Trailer zu Stirb Langsam 4.0. Die Stark übertriebenen Effekte aus diesem Trailer bilden für mich den Anlass den Film erst auf DVD anzuschauen. Mich beschleicht immer mehr das Gefühl, daß gute Drehbücher in Hollywood immer rarer werden. Umso mehr freue ich mich nun auf das filmische Doppelpack von Tarrentino/Rodriguez.

1 Kommentar


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    gefunden bei fritz.de:
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    Das sagt FilmFritz Ronald Bluhm zum Film:
    Der Fluch der Karibik hat zwar immer noch millionenschwere Schauwerte zu bieten, aber dennoch ist die Film-Trilogie inzwischen überaus deutlich vom Kurs abgekommen: Die Geschichte ist chaotisch und eine Dramaturgie ist quasi nicht existent.

    Der Film hackt mit stets gleich bleibendem Tonfall nur Ereignis nach Ereigenis ab…und wer da nun mit wem wofür und wogegen kämpft scheint sogar den Filmemachern selbst häufig schnurzpieps-egal gewesen zu sein.

    Vor allen Dingen aber ist „Fluch der Karibik 3“ deshalb das freudloseste Kapitel der Serie geworden, da man Johnny Depp hier viel zu wenige komödiantische Slapstickeinlagen zugeschanzt hat. Und ohne eine anständige Portion von Jack Sparrows Verrücktheiten ist die Piraten-Saga leider eben nicht wirklich spaßig.
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    Gruß carafaja

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