SOA Learning Week: Fazit

Ich bin wieder zurück. Nach einer Woche mit Vorträgen von 8:30 – 18:30 und jeweils einer Stunde An- und Abreise bin ich nun wieder zu Hause. Die Veranstaltung "SOA Learning Week" der IBM war sehr informativ für mich. Ich durfte erfahren, wieviel Konzepte hinter SOA wirklich stecken. Mein erster Eindruck besteht allerdings immer noch, er wird sehr schwer sein, den Kunden davon zu überzeugen SOA mit allen Konsequenzen einzuführen.

Ich für meinen Teil verstehe SOA ganz grob folgendermaßen. Man
erstelle zusammen mit dem Kunden aus seinen Prozessen ein CBM.
Anschliessend versucht man mittels SOMA die Komponenten des erstellten
CBMs auf technische Services der IT zu mappen. Die Entwicklung der
Services überwacht man mittels SOA Governance. Der schwierigste Teil
der Umsetzung von SOA stellt das Mapping der Business Services auf die
technischen Services dar. Dafür gibt es meine Meinung nach kein Konzept
oder Methode, es sei denn man beginnt auf einer gründen Wiese.
Vielleicht fand so etwas bei google statt. Bei den meisten Unternehmen,
die eine größere IT-Infrastruktur besitzen, diktiert leider immer noch
die IT das Business. Sie sagt den Fachabteilungen, was technisch
umsetzbar ist. Aber genau so darf es nicht funktionieren. Die Anwender
der IT, die Personen die den Umsatz im Unternehmens generieren, der
Vertrieb der Firma, der muss bei der Definition von Services führend
sein.

Ich denke, SOA wird nicht der Weisheits letzter
Schluss gewesen sein, aber es wird unter anderem uns ITler helfen, dass
Business der Kunden besser zu verstehen und umzusetzen. Der Apspekt der
Security in SOA kam leider in einem Vortrag vor. Das er aber ganz
wichtig ist, dürfte wohl jedem klar sein, wenn man bedenkt, dass mit
SOA die Applikation in mehrere kleine und vielleicht auch verteilte
Services aufgeteilt wird. Ich bin gespannt wohin der Weg führen wird.

Interessant
zu erwähnen ist auch noch die neue Marketingkampagne der IBM
Deutschland. Quo vadis Bremer. Die Kampagne nutzt ein Blog als
Werbemittel. Der Herr Bremer, Hersteller für Luxusuhren, hat "Probleme"
in seinem Unternehmen im Bereich Flexibilität. Er trifft durch Zufall
jemanden in der Cafeteria, der ihm von SOA erzählt und berichtet, wie
man damit seine Probleme lösen könne. Das war quais der Appetitmacher
für Herrn Bremer. Im Folgenden wird er in seinem Blog "Quo Vadis Bremer"
darüber berichten, wie er die IT- und Businessprobleme angeht und
vielleicht auch löst. Jeder kann dort seine Erfahrungen über Kommentare
veröffentlichen oder man kann auch direkt Hilfe anfordern.
Abschliessend möchte ich hier auf Greg – The Architect verweisen. Mit einem dieser Videos hat man die Veranstaltung auch etwas aufgeheitert.