Knowing

Dieser Film hat bei mir und Heike einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich wußte ja bereits, daß es sich um einen Science Fiction Film handelt, aber daß er so gut auf uns wirkte, hätten wir beide nicht gedacht. Wir waren echt von den Socken.
Was kann man zum Film sagen, ohne einige Sachen bereits verraten. Der Film hat nicht allzuviel Action. Aber wenn es dann zu den Krachern kommt, dann wirken diese Szenen dermaßen erschreckend echt, daß man das Gefühl hat mittendrin zu sitzen. Zumindest ging es uns beiden so. Ich war wirklich baff. Die Szene in der U-Bahn wird mich wohl noch einige Wochen verfolgen. Wer weiß wie ich am Montag vom Münchner HBF zum Patentamt kommen werden. 😉
Wer sich diesen Film antut und meine Bewertung bestätig wissen will, sollte sich auf einen Science Fiction Film einstellen und nicht nach irgendwelchen realistischen Szenen suchen. Ich gebe zu, es handelt sich bei „Knowing“ um Popkornkino. Mehr hatten wir aber auch nicht erwartet. Für alle, die einen tiefsinnigen Film sehen wollen, müssen um den Streifen einen Bogen machen.
Nicolas Cage spielte für mich gut wie immer. Die Rolle erforderte auch nicht allzu viel gestalterisches Können. Somit gab es nicht viel falsch zu machen von seiner Seite aus.
Sein Sohn, Chandler Canterbury, spielt seine Rolle als wiederspenstigen in Erinnerung schwelgenden Sohn auch recht gut. Ich will mich jedoch nicht über die Charakterdarsteller groß auslassen. Gegen den Actionszenen hätten sie ehe keine Chance gehabt. Die Story selbst wird viele wohl nicht überzeugen. Mir jedoch hat sie ausgereicht, um einen schönen Kinoabend mit meiner Frau zu verbracht zu haben.
Ich vergebe 6/6 Punkte weil:

  • Ich keine Stelle im Film fand, über die ich mich aufregen konnte.
  • Ich die Actionszenen so umwerfend realistisch und grauenvoll zugleich fand.