Familienwochenende

Fast alle sind auf dem Bild.

Das letzte Wochenende stand ganz unter dem Stern Familie. Endlich hat es nun geklappt. Meine Eltern sowie meine Schwester und mein Schwager haben das Haus gesehen. Voller Stolz konnte ich es ihnen nach meiner Putzorgie am Wochenende davor von seiner besten Seite präsentieren. Vor allem der Garten hatte es allen sofort angetan und das obwohl das Wetter nicht besonders gut war. Immerhin hatte es gereicht am Samstag zu grillen. Mein Herr Papa mähte samstags sogar den Rasen, Katrin und Karin zupften Unkraut. Meine Tomatenpflanzen sind nun endlich auch umgetopft. Manchmal scheine ich wirklich nur einen Tritt in den Allerwertesten zu bekommen und schon mache ich es. Ich werde sie wohl nun öfters einladen. 🙂
Also dafür das die Hütte am Wochenende sehr voll war, verlief alles sehr entspannt. Schlafplätze habe ich nun auch genügend. Ich kann momentan sieben Leute gleichzeitig unterbringen. Es muss keiner im Schichtbetrieb schlafen.

Schwager, Schwester und Brüderchen, Paps im Hintergrund.

Sonntags stand der bei uns in der Familie schon obligatorische Ausflug auf dem Programm. Das Ziel war Annweiler. Eine kleine Irritation durch ein Straßenschild mit dem Namen Umleitung führte dazu, dass wir über die „Berge“ uns von der Westseite dem Ort näherten und nicht wie geplant über eine Bundesstraße. Auf dem Heimweg stellte sich dann heraus, das Schild Umleitung galt nur Fahrern die noch tiefer in die Pfalz wollten als wir.

Wie es der Zufall so wollte war natürlich die Hölle los in dem Ort. Leider sagte uns der Grund nicht wirklich zu. Die SPD der Pfalz hatte Kurt Beck und Sigmar Gabriel zu einer Rede eingeladen zu sprechen. Das war auch der Grund, weshalb die Familie Beyer etwas länge benötigte um ein Restaurant ihres Vertrauens zu finden. Letztendlich bezogen wir aber in einen schönen Biergarten Stellung und jeder von uns wurde mit einem tollen Essen versorgt. Ich aß eine Bratwurst und verputze anschliessend noch einen leckeren Apfelstrudel mit Eis. Ich gebe zu, in dem Moment waren mir die Kalorien egal. 🙂

Auf dem Heimweg kaufte sich jeder noch ein paar Pfälzer Erdbeeren. Die waren meiner Meinung nach dieses Jahr ausgezeichnet. Am Nachmittag lief dann nicht mehr allzu viel. Die Abreise stand auf dem Programm. *schnief* Gegen sieben Uhr war die Hütte dann wieder leer und ich allein. Es war ein wunderschönes Familienwochenende und freue mich schon auf die weiteren die da kommen werden. Gute Besserung dir Tom auch auf diesem Weg.

Abends besuchte ich dann noch meinen sehr guten Freund im Krankenhaus in Germersheim. Er hatte sich bei einem Zusammenstoß beim Fussball nach dem Aufprall auf Mutter Erde das Handgelenk gebrochen. Gott bin ich froh, dass es bei mir damals nur das Schultergelenk war, welches aus der Pfanne hüpfte. Aber der Spruch von Tom hat sich mir auch schon ins Hirn gebrannt. Wir werden älter und die Knochen morsch. 🙂

Armes Tier.

P.S. Samstags schauten wir uns noch die „Geier“ im Wildpark Hambrücken an.